Nationalparks in Südafrika

Hluhluwe Umfolozi National Park

Der Hluhluwe und Umfolozi Natioanalpark wurden 1895 zum Hluhluwe Umfolozi National Park zusammengeschlossen und gründen somit den ältesten Tierschutzpark Afrikas. Das Gelände umfasst rund 1000 km² hügelreiche und üppig bewachsene Natur und ist Heimat für viele Säugetiere, unter anderem für die berühmten „Big Five“ und die seltenen weißen Nashörnern sowie einer kleinen Population an Spitzmaulnashörnern. Dies macht den im Herzen des Zululandes und nördlich von Duban gelegenen Nationalpark auch nach einem Besuch des größeren Krüger Parks noch zu einem interessanten Reiseziel. Von März bis November kann man, in Begleitung von erfahrenen Guides den Hluhluwe-Umfolozi National Park auf Wilderness-Trails zu Fuß oder bei einer Reitsafari erkunden.  

Namaqua Nationalpark

Der Namaqua Nationalpark liegt in den Drakensberg Mountains an der Grenze zu Lesotho. Jedes Jahr im Frühling verwandelt sich hier die Wüste in ein Farbenmeer, das sich bis zum Horizont erstreckt. Denn dann erblühen die zahlreichen Wildblumen und Zwiebelpflanzen. Dieses einzigartige Naturschauspiel liefert sagenhafte Fotomotive. Eine Besonderheit des Nationalparks ist die hier beheimatete kleinste Schildkrötenart der Welt: Die Gesägte Flachschildkröte. Außerdem ist das Namaland die Siedlungsregion der Nama – einer der ersten südafrikanischen Volksstämme. 

Addo Elephant Park

1931 wurde der Addo Elephant National Park errichtet, um die letzten Kap-Elefanten vor dem Aussterben zu bewahren. Inzwischen erstreckt sich der Park durch die ständige Erweiterung seiner Grenzen über knapp 500.000 Hektar und ist das größte Elefanten-Schutzgebiet Afrikas. Die über 350 Dickhäuter sind die Hauptattraktion des Parks. Jedoch sind die Elefanten nicht das einzige Highlight dieser Region. Der Addo Elephant Park gilt als eines der vielfältigsten und artenreichsten Schutzgebiete der Welt. Auch die anderen Mitglieder der „Big Five“ leben hier und durch die Ausdehnung des Gebietes bis zur Küste können Wale und Haie beobachtet werden. Zudem stellt der Nationalpark mit seinen Küstenwäldern, Hügellandschaften, Sanddünen, Meeresinseln und Sumpfgebieten ein Vogelparadies mit großem Artenreichtum dar. Um diesen Park zu besuchen benötigen Sie keine Malariaprophylaxe. Diesen Park können Sie bei einem Tagesausflug besuchen oder Sie übernachten in einem der Gästehäuser oder Camps im Park.

Krüger Nationalpark

Der weltbekannte Krüger Nationalpark ist das größte und eines der ältesten Schutzgebiete Südafrikas. Seine Nord-Süd-Ausdehnung beträgt etwa 350 km und er umfasst eine Fläche von rund 20.000 km². Neben den seltenen afrikanischen Wildhunden im Süden und den „Big Five“  können Reisende hier mehr als 150 weitere, verschiedene Säugetierarten und über 500 Vogelarten antreffen. Nicht ohne Grund ist der Nationalpark berühmt für seine unvergleichbare Artenvielfalt. Ganz im Norden des Krüger Nationalparks liegen archäologische und historische Orte, in denen die Lebensweise alter afrikanischer Kulturen eindrucksvoll vermittelt wird. Ein spezielles Highlight des Parks sind die Nachtpirschfahrten und Walking Safaris. Für eine Safari empfehlen wir Ihnen mindestens einen Aufenthalt von zwei Nächten. 

West Coast National Park

Wie der Name schon verrät, liegt der West Coast National Park an der westlichen Atlantikküste. Die Landschaft besticht durch unberührte Sandstrände, das Meer, blaue Lagunen, artenreiche Feuchtgebiete und eine atemberaubende Pflanzenwelt. Im Frühling, wenn die zahlreichen, bunten Wildblumen blühen, ist der Besuch des Schutzgebietes  Postberg nur zu empfehlen. Der Nationalpark stellt ein Paradies für Vogelliebhaber dar: Der Bengula Strom führt viele Fischschwärme an die Küste des West Coast Nationalparks und bietet somit optimale Jagd-Bedingungen für tausende einheimische Wat-und Wasservögel sowie Zugvögel vom Polarkreis. Besonders gute Vogelbeobachtunen bieten die zum Park gehörenden Inseln, wie beispielsweise Marcus Island auf der die größte Brillenpinguin-Kolonie der Welt nistet. 

Safari-Fahrzeug in der unberührten Natur Madikwes

Pilanesberg Game Reserve

Die unmittelbare Nachbarschaft des Pilanesberg Game Reserves zur Metropole Sun City macht ihn zu einem beliebten Safariziel auch für Inländer und wurde schon oft als Kulisse für Filme genutzt. Die abwechslungsreiche Vegetation macht das Gebiet landschaftlich einmalig. Es liegt in der Übergangszone von der Kalahari Wüste und dem feuchten Lowveld. Der Lanke Mankwe, der sich in einem Millionen Jahre alten Vulkankrater befindet ist das Herzstück des Parks. Auf geführten Buschwanderungen und Pirschfahrten kann man die hier lebenden Tiere des südlichen Afrika beobachten, wie Elefanten, Breit- und Spitzmaulnashörner, Zebras, Büffel, Hyänen, Leoparden, über 350 Vogelarten und viele mehr. 

Kgalagadi Transfrontier Park

Der Besuch des grenzübergreifenden Kgalagadi Transfrontier Parks, der sich vom Norden Südafrikas weit bis ins benachbarte Botswana erstreckt ist eine einzigartige Erfahrung. Kgalagadi bedeutet in der Sprache der San „Ort des Durstes“. Das überwiegend trockene Gelände mag lebensfeindlich wirken, jedoch existieren hier viele exotische Tiere und eine mannigfaltige Pflanzenwelt. Lustige Erdmännchen, Oryx-Antilopen und die bekannten Kalahari-Löwen haben hier ihren Lebensraum gefunden. Außerdem erbauen Webervögel hier überdimensionale Nester. Die einmalige Stille an diesem Ort und die rot flimmernden Dünen sowie die Kameldornbäume ziehen jeden Besucher in seinen Bann

iSimangaliso Nationalpark

Im Herzen des iSimangaliso Nationalparks liegt der 360 km² große Lake St. Lucia – der größte See Südafrikas. Unternehmen Sie doch einen Tauch- oder Bootsausflug zum südlichsten Korallenriff der Welt. In den umgebenden Feuchtgebieten und vielfältigen Biotopen leben die größten Flusspferde- und Krokodilbestände des Landes. Außerdem brüten hier Störche, Reiher und Pelikane. Zudem hat der Nationalpark die höchste Dichte an Amphibien, darunter viele geschützte Arten und in den Savannen im Westen sind Nashörner, Büffel, Leoparden und Meerkatzen beheimatet. Am 200 km langen Küstenstreifen befindet sich eine große, bewaldete Sanddünen. Seit 1999 gehört der Nationalpark zum UNESCO-Weltnaturerbe. 

Sabi Sands

Das Sabi Sands Reservat teilt sich eine 50 km lange Grenze mit dem berühmten Krüger Nationalpark. Das Gebiet wird von 2 Flüssen durchzogen: Der Sand River fließt vom Nordwesten des Parks Richtung Südosten, während der Sabi River die südliche Grenze mit Wasser versorgt. Dies schafft die Grundvoraussetzungen dafür, dass das Reservat eine der höchsten und mannigfaltigsten Tier-und Pflanzenpopulationen in ganz Afrika beherbergt. Auf  65.000 Hektar abwechslungsreichem Gelände leben in Sabi Sands die Big Five und unzählige andere Arten. Die ständig wechselnde Vogelwelt wird selbst die erfahrensten Ornithologen begeistern. In diesem Schutzgebiet finden Sie einzigartige luxuriöse Unterkünfte.

Timbavati Reservat

Das Timbavati Reservat, das einst Heimat der seltenen weißen Löwen war, die in einem Programm der Global White Lion Protection Stiftung wieder angesiedelt werden sollen, liegt westlich des Krüger Nationalparks. Da keine Zäune die beiden Schutzgebiete voneinander trennen, können sich die wilden Tiere frei bewegen. Die Wildbeobachtungsmöglichkeiten in der Savannenlandschaft des Timbavati sind herausragend: Das Gebiet beherbergt die berühmten Big Five und über 40 andere Säugetierarten. Darunter Hyänen, seltene Antilopen und die stark gefährdeten Afrikanischen Wildhunde. Für Vogel-Liebhaber ist Timbavati mit über 360 verschiedenen Arten ein wahres Paradies. Auf Nachtpirschfahrten haben Besucher die einzigartige Möglichkeit nachtaktive Tiere, wie Servale sowie Ginster- und Zibetkatzen zu beobachten.

Thornybush Private Game Reserve

Die atemberaubende Landschaft des rund 11.000 Hektar großen Thornybush Wildreservats, welches an den weltbekannten Krüger Nationalpark angrenzt, wird von offener Savanne dominiert und ist ein Paradies für Naturliebhaber. Das Reservat ist bekannt für seinen großen Artenreichtum, den die Besucher in Begleitung von Guides und Spurenlesern, die zu den besten des Landes gehören bei Fußpirschen und Wildbeobachtungs-Fahrten hautnah erleben können: Im Reservat leben schätzungsweise 150 verschiedene Säugetierspezies, unter anderem die Big Five sowie über 100 Reptilienarten, unzählige Vögel und viele mehr. Dies macht Thornybush das ganze Jahr über zu einem perfekten Safari-Ziel. Hier haben Sie die Möglichkeit auf einer spannenden Fußpirsch den Nashörnern ganz nahe zu kommen. 

Madikwe Wildreservat

Das Madikwe Wildreservat gehört zu den jüngeren Reservaten in Südafrika. Es umfasst 75.000 Hektar Buschland und erstreckt sich bis an die Grenze zu Botswana. Die Landschaft wird von weitläufigen Gras- und Buschebenen dominiert, was hervorragende Voraussetzungen für die Tierbeobachtung schafft. Im Reservat leben mehr als 12.000 Tiere, darunter eine stattliche Elefanten Population sowie sämtliche weitere Großwildarten, einschließlich Breit- und Spitzmaulnashörnern, Giraffen, Büffel, Zebras und eine Vielzahl an Antilopen. Auch Raubtiere wie Geparde, Wildhunde, Löwen und Hyänen haben hier ein zuhause gefunden. Außerdem konnten über 350 Vogelarten registriert werden.

Shamwari Wildreservat

Das Shamwari Wildreservat wurde auf einstigem Farmland gegründet, mit der Vision das Land der Natur zurückzugeben und es in seinen ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen. Das Ziel des Reservats ist es, die unglaubliche Biodiversität des Ostkaps zu schützen. Dank den ausdauernden und zielgerichteten Folgen dieser Vision ist Shamwari heute eines der erfolgreichsten privaten Reservate Südafrikas. Es ist auf eine Größe von 25.000 Hektar herangewachsen, auf denen sich die wilden Tiere, darunter auch die berühmten Big Five, wieder frei bewegen können.

Sanbona Wildreservat

Das Sanbona Wildreservat liegt im Herzen der Kleinen Karoo. Das Gebiet wurde Jahrzehnte lang als Farmland genutzt, bis schließlich wieder heimische Tiere angesiedelt wurden, um das natürliche Gleichgewicht wiederherzustellen. Erfolgreich hat sich die Natur mit Hilfe des Engagements des Reservats zurückgekämpft, so dass hier heute eine große Vielfalt an Wildtieren lebt. Nilpferde, Elefanten, Büffel, Geparde, seltene weiße Löwen, verschiedenste Antilopen und viele weitere Arten haben hier eine neue Heimat gefunden. Die Halbwüstenlandschaft hat ihren ganz eigenen Reiz, was eine einmalige Kulisse für spektakuläre Tierbeobachtungen schafft.

Tsitsikamma Nationalpark

„Tsitsikamma“ bedeutet übersetzt „Ort, an dem reichlich Wasser sprudelt“. Der Park wurde 1964 gegründet und war seither ein eigenständiger Nationalpark, bis er 2009 Teil des Garden Route Nationalparks wurde. Der rund 80 km lange Küstenstreifen umfasst unter anderem einen der letzten Urwälder Südafrikas, mit bis zu 40 Meter hohen Bäumen. Zur vielfältigen und üppigen Vegetation gehören auch die über 800 Jahre alten Exemplare der seltenen Yellowwood-Bäume. Neben einer mannigfaltigen Vogelwelt sind auch Affen und kleinere Säugetierarten, wie die niedlichen Klippschliefer, die übrigens mit Elefanten verwandt sind, zu beobachten. Von der Küste aus hat man häufig die Gelegenheit Wale und Delfine im Meer zu sehen. Wandern Sie auf einem der zahlreichen Trails (z.B. Waterfall Trail) oder spazieren Sie über eine Hängebrücke. Es ist sogar möglich in diesem Nationalpark zu übernachten.

Garden Route National Park

Der Garden Route Nationalpark besteht aus üppigen Wäldern, zahlreichen Seen, felsigen Küstenformationen und wunderschönen langen Sandstränden. Er breitet sich entlang der berühmten Gardenroute aus (Malariafrei!). Diese Region eignet sich sehr gut für Selbstfahrer, Wanderer (Otter Trail, Dolphin Trail etc.) oder Radfahrer. Auch Wassersportler kommen hier auf Ihren Geschmack (Windsurfing, Tauchen und Kanufahren). Dieser Nationalpark glänzt vor allem durch seine Landschaft - wilde Tiere sieht man hier eher selten.

Reiseziele in Südafrika

KwaZulu-Natal

KwaZulu-Natal am indischen Ozean gelegen bietet mit seinem milden Klima und seinem ganzjährigem Sonnenschein viele Attraktionen für seine Besucher. Die Provinz entstand 1994 aus der Zusammenlegung des früheren KwaZulu und der ehemaligen Provinz Natal. Die Landschaft des Gebietes besteht aus flachem Küstengebiet, hügeligen Ebenen und schroffen Bergzügen . die bestens zum Wandern geeignet sind. Die endlos langen Sandstrände um Durban herum eignen sich sehr gut für einen Badeurlaub mit Tauch- oder Surfausflügen.

Swasiland

Swasiland ist ein Binnenstaat und Königreich im südlichen Afrika und grenzt an Südafrika und Mosambik. Mit einer Fläche von nur knapp über 17.000 qkm ist es der zweitkleinste Staat in ganz Afrika. Die Klimazonen entsprechen den vier Landschaftszonen Swasilands und sind insgesamt subtropisch. Im Highveld fällt mit über 1.000 Millimeter der meiste Regen. Die meisten Niederschläge fallen im Sommer. Meistens sind es kurze Schauer, länger anhaltende Regenfälle sind selten. Die Temperaturen sind überwiegend warm bzw. mild. Die Luftfeuchtigkeit ist hoch.Fast alle Swazi sprechen als Muttersprache siSwati, eine Nguni-Sprache. Wenige Einwohner sprechen als erste Sprache isiZulu. Englisch ist Bildungs- und zweite Amtssprache in Swasiland.

Weinregion

Südafrikas Weinbautradition reicht zurück bis ins 17. Jahrhundert und fußt auf den Wurzeln europäischer Einwanderer. Seit 1994 entwickelt sich die Weinwirtschaft prächtig und heute werden circa 400 Millionen Liter weltweit exportiert. Die meisten Weinanbaugebiete befinden sich rund um Kapstadt, dem milden Klima dank. Südafrika war traditionell mit rund 75% der Anbaufläche ein Weißweinland, heute liegt der Anbau weißer Rebsorten noch bei 56%.  Gemäß dem weltweiten Nachfragetrend nach Rotweinen hat sich auch der Kap-Weinbau entsprechend entwickelt. Heute wächst auf 12,2% der Rebflächen Cabernet Sauvignon gefolgt von Shiraz mit einam Anteil von 10,0% und Merlot auf 6,4%.Die südafrikanische Spezialität Pinotage folgt auf dem vierten Rang. Entdecken Sie auf verschiedenen Weinrouten das Land: Constantia Wine Route, Stellenbosch Wine Route, Paarl Wine Route oder Franschhoek Wine Route. Oder unternehmen Sie eine Bike & Wine Tour.

Strand-Promenade in Kapstadt in Südafrika

Kapstadt

Kapstadt wird oft in einem Atemzug genannt mit Rio de Janeiro, Sydney oder San Francisco. Und das mit Recht! Fantastische Shoppingmöglichkeiten, hervorragende Restaurants, großartige Weingüter und tolle Strände locken jährlich mehrere Millionen Urlauber an. Kapstadt ist zwar etwas kleiner als andere Metropolen und noch immer hängen ihm die Apartheid sowie die Folgen daraus an. Doch mit der politischen Wende Anfang der 90er Jahre hat sich vieles geändert. Entdecken Sie Kapstadt auf seine ganz eigene Weise und erklimmen Sie den Tafelberg, unternehmen eine Hop On Hop Off Bustour, besuchen Robben Island oder entspannen einfach nur in der Waterfront.

Johannesburg

Johannesburg erreichen Sie von Deutschland aus in circa 10 Stunden mit einem Direktflug und bietet somit den idealen Ausgangspunkt für eine Reise nach Südafrika. Oft bringen Südafrika Urlauber Johannesburg mit hohen Gewalt- und Verbrechensraten in Verbindung - lösen Sie sich davon! Johannesburg hat in der heutigen Zeit viel Schönes zu bieten. Unternehmen Sie doch zusammen mit einem Guide eine Soweto Township Tour und besuchen das Wohnhaus von Nelson Mandela oder werfen Sie einen Blick auf das WM-Fussballstadion. Es gibt viele sichere Bezirke in Johannesburg, wo sich Urlauber frei bewegen können.